Kaiserstuhl und Vogesen

Streckenbeschreibung

Diese Strecke mit einer Länge von ca. 300 km führt zunächst einmal quer durch den Kaiserstuhl und danach in die Vogesen zur dortigen Hochkönigsburg. Von hier aus geht es in südlicher Richtung auf kleinsten Sträßchen durch die Vogesen, wo die Straße dann schließlich abknickt und zurück auf die deutsche Seite führt. Der Rückweg wird dann auf dem schnellsten Weg (Autobahn) abgehandelt.

Bei einer Streckenlänge von 302 km sollte man sich für diese Tour, will man sie mitsamt ihren touristischen Attraktionen genießen, einen ganzen Tag Zeit nehmen, d.h. entsprechend früh das Motorrad besteigen und loslegen.

Streckenverlauf

Die Streckenführung beginnt in Kenzingen. Von hier aus geht es über die L113 an Endingen vorbei und dann auf der L115 direkt in den Kaiserstuhl hinein.Kiechlingsbergen, Oberbergen und Bötzingen, gefolgt von Wasenweiler und Ihringen, markieren den weiteren Verlauf der Kaiserstuhlquerung. Anschließend geht es auf der L113, später L104 nach Sasbach zum dortigen Grenzübergang.

Von Marckolsheim, Heidelsheim und auf der D424 an Selestat vorbei geht es über Kintzheim imer weiter bergann. Nach kurzer Zeit schon ist die Hochkönigsburg erreicht. Hier wäre der erste touristische Halt anzuraten.

Von hier aus geht es in südlicher Richtung weiter. Über Saint-Hippolyte und Ribeauville (kurz nach der Ortschaft die D416 nach links verlassen), Aubure und Freland führt die Strecke das Motorrad nach Orbey, Tannach und und in RIchtung Colmar. Vor Colmar führt die Straße, nun zeitweise die D417 nach rechts über Soultzbach-les-Baines, Osenbach und Lautenbach den großen Belchen hinauf. Am Lac du Balon vorbei folgt man der D431 in RIchtung Süden. Schließlich kommt man zum Hartmannsweilerkopf. Hier bietet sich der zweite touritische Halt an.

Vom Hartmannsweilerkopf geht es praktisch direkt nach Westen. Über Wittelheim, Ensisheim und Fessenheim geht es auf direktem Weg zum Grenzübergang Breisach am Rhein. Von hier aus führt die Strecke über Hochstetten, Gündlingen, Merdingen und Umkirch bis zur A5. Diese wird in nördlicher RIchtung bis Riegel genutzt, schließlich geht es über die B3 den restlichen Weg zurück.

 

Sehenswertes

Die Strecke bietet dem Motorradfahrer gleich zwei Möglichkeiten, ein wenig abseits der Motorradtour etwas zu erleben. Zunächst bei der Hochkönigsburg oberhalb von Selestat. Hier lohnt sich ein Besuch (eigentlich schon wegen der Aussicht). Besichtigungen gibt es hier auch in deutscher Sprache. Was ich nicht empfehlen kann, ist, in dem Kiosk hier oben irgendwelche Andenken oder auch nur einen Kaffee zu erstehen. Man wird hier ausgenommen, da frierts einen grad.

Als weiterer touristischer Höhepunkt entlang des Weges bietet sich der Hartmannsweilerkopf an, das Motorrad kurz abzustellen. Hierbei handelt es sich im Grunde genommen lediglich um eine ca. 964m hohe Erhebung. Hier wurde im Ersten Weltkrieg jedoch erbittert gekämpft. Einen Teil der ehemaligen Anlagen kann man heute besichtigen, einschließlich eines Museums. Auch hier sind Führungen in deutscher Sprache zu bekommen. Ist allerdings nicht ganz einfach, auf diesem Berg herumzuwandern, wenn man die kompletten Motorradklamotten trägt. Muss halt jeder für sich selbst entscheiden.

Kulinarisch sind in der Region alle Möglichkeiten vorhanden. So sind entlang der Strecke immer wieder einzelne Restaurants, freistehendes fermes oder ähnliches zu finden, die zum Einkehren und übernachten einladen. Hier muss jeder selbst mal ein qenig prüfen, was ihm zusagt. Motorradfreundlich sind hier die meisten Unterkünfte, man wird eigentlich nie merkwürdig angeschaut, wenn man das Motorrad hier abstellt und in der Motorradbekleidung irgendwo einkehrt.